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  • Cursus Canis

Pulsierende Magnetfeldtherapie

Aktualisiert: Sept 28

Förderung des Zellstoffwechsels


Die Magnetfeldtherapie beruft sich auf die positive Wirkung magnetischer Energie auf den Organismus. Dabei werden niederfrequente magnetische Wechselfelder mithilfe von Strom erzeugt. Diese Magnetfelder werden vom Menschen in den meisten Fällen nicht bewusst wahrgenommen.


Bei der Therapie von Hunden werden häufig Magnetfeldmatten oder –applikatoren eingesetzt, durch welche eine elektrische Spannung in den Körper induziert wird. Diese wirkt aufgrund der Dipoleigenschaften auf die körpereigenen Ionen und unterstützt den natürlichen Ionenaustausch. Durch die gesteigerte Durchblutung wird der Zellstoffwechsel aktiviert und die Zellregeneration verbessert.

Aus diesem Grund eignet sich die pulsierende Magnetfeldtherapie besonders bei:

  • Weichteilverletzungen (Sehnen, Bänder, Kapsel)

  • Frakturen/ Knochenheilung

  • degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Sportverletzungen

  • Stoffwechselstörungen

  • Durchblutungsstörungen

  • Neuralgien

Bei Akuten Infektionen, Fieber, Tumoren oder Trächtigkeit sollte die Magnetfeldtherapie nicht eingesetzt werden.


Abschließend sollte angemerkt werden, dass Studien seit den 1980er Jahren sehr unterschiedliche Ergebnisse zur Wirkung der Magnetfeldtherapie ergaben. Dennoch reagieren Hunde und Katzen oft positiv auf die Magnetfeldtherapie und legen sich auf die Matte, wenn diese eingeschaltet wird. Bei der Therapie wird dieser entspannte Zustand des Tieres ausgenutzt und die Therapie kann zum Beispiel mit Massagen auf der Matte kombiniert werden.



Quellen:


Bockstahler et al. (2019): Physikalische Medizin, Rehabilitation und Sportmedizin auf den Punkt gebracht. Ein Leitfaden für die Kleintierpraxis. 1. Auflage. Babenhausen: VBS VetVerlag.


Hofman, Cladia; Ulbrich, Martina (2011): Physiotherapie für den geriatrischen Hund. Fachfortbildung Physiotherapie. 1. Auflage. Leipzig: Engelsdorfer Verlag.